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Hallenbad

Regen treibt ins Hallenbad!

Wer Tag für Tag aufs Wasser blickt, macht sich so seine Gedanken. Bademeister Manfred Teiber vom Lindenberger Hallenbad erzählt von seinen Beobachtungen.

An normalen Werktagen, kommen Badegäste vermehrt nach 18 Uhr, eben wenn Feierabend ist. Besonders gefragt ist das Hallenbad nicht etwa bei Schnee und klirrender Kälte, sondern bei Schmuddelwetter. Wenn man draußen wenig unternehmen kann, geht man zum Baden. Badegäste kommen auch aus dem angrenzenden Baden-Württemberg, weil diese Städte sich kein Hallenbad leisten. Frauen nützen das Hallenbad mehr als Männer, und sie sind auch geselliger. Bei Frauen ist das Schwimmen meist auch eine Gelegenheit zu sozialen Kontakten. Man unterhält sich dabei. Sportler hingegen suchen das Bad eher zu ruhigen Zeiten auf. Dann werden Bahnen geschwommen. Manche haben einen genauen Trainingsplan dabei, den sie abarbeiten. Kinder hingegen vergessen oft die Zeit. „Während die normale Regelbadezeit 90 Minuten beträgt, können es Kinder vereinzelt auch schon mal zwei oder drei Stunden im Wasser aushalten. Da drücken wir ein Auge zu“, so Teiber.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Badens entdecke manch einer erst wieder auf ärztlichen Rat. „Ich war schon jahrlang nicht mehr im Hallenbad!“, bekommt Teiber von solchen Gästen anfangs zu hören. Kommentar des Bademeisters: „Oft wird eben vergessen, dass man durch regelmäßiges Schwimmen auch Gesundheitsvorsorge betreiben kann.“

Die Wassertemperatur beträgt 29 Grad, Mittwochs und Freitags bei der Wassergymnastik sogar 30 Grad. Teiber dazu: „Manche können uns das gar nicht glauben. Gäste empfinden es oft als kühler. Darum wäre es besser, sich vor dem Badegang erst warm und dann kurz kalt abzuduschen.“

 

 

 

Bildunterschrift:

Manfred Teiber kennt sich aus mit Badegewohnheiten.

 

 

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