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Plädoyer für die Eisbahn
Stadtrat erhöht jährlichen Zuschuss auf 25000 Euro
Großes Lob und ein klares Signal für das ehrenamtliche Engagement der Kunsteis-Aktiven. Es gibt für drei Jahre einen höheren Zuschuss von jährlich 25000 Euro. Und das ist nicht nur ein Defizitausgleich.
Bisher förderte die Stadt den Kunsteis-Förderverein mit einem auf drei Jahre befristeten Investitionskostenzuschuss von 50000 Euro und einem jährlichen Ausgleich fürs Defizit bis höchstens 20000 Euro. Für die vergangene Saison waren 18400 Euro Defizit erstattet worden. Außerdem hilft ein Mitarbeiter des Bauhofs im Winter beim Betrieb der Eisbahn (Aufwendungen der Stadt hierfür 20000 Euro). Der Förderverein hat nun neben der personellen Mithilfe einen dauerhaften Betriebskostenzuschuss von 25000 Euro beantragt.
Auch die Mehrheit der Stadträte sah das so. Der feste Zuschuss ermögliche dem Verein eigenständigeres Wirtschaften. Er brauche nicht ständig danach zu schielen, die Defiziterstattung möglichst gut auszuschöpfen, sondern könne vielleicht sogar kleine Rücklagen bilden.
Im Stadtrat klang aber an, dass die Eisbahn wohl nur so lange betrieben werden kann, wie keine großen Investitionen auf die Stadt zukommen.
Stadtrat Anton Wiedemann sah im höheren Zuschuss deshalb das falsche Signal. Die beiden Eismaschinen seien 40 Jahre alt und die Energiekosten steigen. Möglicherweise müsse irgendwann einmal gesagt werden: Es geht nicht mehr. Helmut Böller nannte das ein Totschlagsargument. Sportreferent Dieter Wurm hob die kostengünstige Lösung in Lindenberg hervor. Und Dr. Friedrich Haag meinte: „Wir sollten uns über jedes Jahr freuen, in dem es die Eisbahn gibt.“
Bildunterschrift:
Der Elan des Kunsteis-Fördervereins hat die Eisbahn am Waldsee attraktiv gemacht.
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